Validation:
Charakteristika in den unterschiedlichen Stadien der Desorientierung
Empfehlung für die Betreuenden (Auszug) [1]
Allgemeines:
Zentrieren, Blickkontakt aufnehmen, bevorzugtes Sinnesorgan ansprechen, Äußerungen
nicht anzweifeln, urteilen oder werten, Kommunikation dem jeweiligen Stadium
anpassen
Stadium I
(mangelhafte Orientierung)
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Stadium II
(zeitverwirrt)
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Stadium III
(wiederholende Bewegungen)
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Stadium IV
(Vegetieren)
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Körperliche Charakteristika:
- zielgerichteter und klarer Blick
- gezielte Bewegung im Raum
- angespannte Gesichts- und Körpermuskeln
- steife Haltung
- verschränkte Arme
- kognitives Vermögen weitgehend intakt
- klare Sprache
Psychologische Charakteristika:
- unterdrückte Emotionen werden ausgedrückt
- Emotionen werden geleugnet
- Berührung wird abgewiesen
- Beschuldigung
- Konfabulationen
- Angst vor Kontrollverlust u. Veränderungen
- Klammern sich an die Gegenwart
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Körperliche Charakteristika:
- klarer Blick, zielloses Starren
- schlurfender Gang
- Schultern häufig nach vorne gebeugt
- Langsames Atmen
- häufig Inkontinenz
Psychologische Charakteristika:
- drücken Gefühle aus
- erinnern sich nicht an die Fakten
- hören Menschen in der Gegenwart nicht zu
- vergessen die Gegenwart, erinnern sich gut an Ereignisse mit hohen emotionalen Inhalt
- Energie ist auf Konfliktverarbeitung gerichtet
- verwenden Symbole
- verlieren soziale Kontrolle
- sofortige Bedürfnisbefriedigung erforderlich
- Wissen, wer unehrlich ist
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Körperliche Charakteristika:
- Augen meist geschlossen
- bewegen sich rhythmisch hin und her, laufen
- Wort- bzw. Satzbildung erschwert, z.t. auch summende, schnalzende Geräusche
- entspannte Muskulatur
- ruhige Atmung
- manuelle Geschicklichkeit
- Inkontinenz
Psychologische Charakteristika:
- Sprache/Denkvermögen schwindet
- Bewegung dient der Konfliktverarbeitung
- wiederholende Klänge stimulieren, beruhigen
- Zunehmender Verlust des Selbst- und des Körperbewusstseins
- kurze Konzentrationsspanne
- Rückzug nach innen
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Körperliche Charakteristika:
- Augen meist geschlossen, ungerichteter leerer Blick
- Schlaffe, entspannte Muskulatur
- embryonale Körperhaltung
- kein Körperbewusstsein
- kaum wahrnehmbare Bewegungen
- keine Sprache mehr vorhanden
Psychologische Charakteristika:
- erkennen keine Angehörigen mehr
- zeigen kaum Gefühle
- keine Eigenaktivität
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Techniken:
- Erinnerungen herbeiführen: Über Fragen versuchen herauszufinden, was passiert ist, aber nicht Begründungen fordern
- Schlüsselwörter zusammenfassen und wiederholen
- nach Extremen und Gegenteilen fragen
- Berührung vermeiden
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Techniken:
- Techniken 1-3 wie im Stadium I
- mit beruhigender Stimme sprechen
- Emotionen ansprechen
- mit ruhigen, fürsorglichen Berührungen arbeiten
- eigene Motorik der des Verwirrten angleichen
- Musik verwenden
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Techniken:
- evtl. Anwendung der Techniken 1-3 aus Stadium I und II, zusätzlich:
- Gegenstände haben Symbolcharakter
Analyseversuch
- Motorik angleichen, Bewegungen, Mimik und Gestik spiegeln
- angenehme Berührungen
- Einsatz von bekannter Musik
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Techniken:
- mit freundlicher, ruhiger Stimme langsam sprechen, Pausen einlegen
- angenehme, ruhige Berührungen
- gut auf nonverbale Reaktionen achten und Handlungen darauf einstellen
- basale Stimulation
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