INTERESSANTES

Buchempfehlungen

Zu den Themen ...


Ernährungsprobleme

Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken
von Christian Kolb
Mabuse-Verlag, 3. überarbeitete Auflage 2004

Rezensionen bei:

Kochen für Menschen mit Demenz
von Claudia Menebröcker, Jörn Rebbe, Annette Gross
Books on Demand Gmbh; Auflage: 1. Auflage (April 2008)

Einfache Maßnahmen erleichtern den Alltag
Angehörige und Pflegekräfte sind oft auf sich allein gestellt, wenn Sie mit dem veränderten Essverhalten demenzkranker Menschen konfrontiert werden. Die menschlich schwierige Situation wird noch verstärkt, wenn Mangelernährung und Austrocknung drohen. Claudia Menebröcker, Expertin für geriatrische Ernährungstherapie, und Jörn Rebbe, diätetisch geschulter Koch, haben gemeinsam mit Annette Gross jetzt ein Kochbuch für die Betreuenden von Demenzkranken veröffentlicht, das gleichzeitig praktischer und informativer Ratgeber ist.
Das Buch hilft, den Lernprozess der Betreuenden entscheidend zu verkürzen und ihnen und den betroffenen Menschen manche Enttäuschung und manchen Rückschlag zu ersparen.

Auszug aus Artikelbeschreibung bei Amazon

"Essen und trinken als sinnlicher und kreativer Aspekt des Alltags ist geeignet, auch bei Demenz die Freude am Tagesgeschehen zu fördern, Menschen zu beteiligen und das Leben spüren zu lassen." So die einleitenden Worte in dem Buch "Kochen für Menschen mit Demenz" von Claudia Menebröcker, Jörn Rebbe und Anette Gross. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, deswegen ist der Geschmack von leckeren Essen und Getränken noch eine der wertvollsten Fähigkeiten von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung. Doch häufig, je weiterer die Erkrankung voranschreitet, wird der Genuss von Speisen und Getränken immer schwieriger, da der Umgang mit dem gewohnten Besteck nicht mehr koordiniert werden kann oder Schluckstörungen und andere Bewegungsbeeinträchtigung das Essen nicht nur für den Betroffenen selbst auch für die Angehörigen zunehmend zum Problem werden lässt. Dieses Buch ermöglicht durch eine Vielzahl von schmackhaften Rezepten diesen Genuss und Freude wieder erleben zu lassen. Ob Klassische Gerichte wie Kartoffelsuppe mit Würstchen und Leberkäse oder Süßspeisen wie Eispralinen und Erdbeermousse, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders wertvoll sind aber die Hinweise, welches Gericht bei Schluckstörungen angeboten werden kann oder als Fingerfood. So kann zum einem der Genuss von Essen und Trinken bei Schluckstörungen als auch die Selbständigkeit beim Essen gefördert werden. Wenn es einen Wunsch von mir an die Autoren gibt, dann jener dass dieses Buch der erste Teil einer ganzen Reihe ist.

Rezension von Christian Kolb

Nahrungsverweigerung in der Pflege. Eine deskriptive-analytische Studie
von Siegfried Borker

Huber 2002

Probleme der Ernährung
demenziell veränderter älterer Menschen

Ruth Schwerdt (Herausgeber)

Paradigma und Indikator für die Versorgungssituation von Menschen in Demenzprozessen
Dokumentation der gleichnamigen Tagung am 2.12.2003 in der Fachhochschule Frankfurt am Main

Zum Inhalt:
I. Pflegewissenschaftliche, medizinische und rechtliche Grundlagen "Demente Menschen wissen genau, was sie wollen und was sie nicht wollen!" Pflegewissenschaftliche Aspekte der Ernährung dementiell veränderter ältererMenschen. Ruth Schwerdt
Medizinische Versorgung von alten Menschen mit Demenz zwischen Sedierung und PEG? Rolf D. Hirsch
Rechtsgüterabwägung Leben Selbstbestimmungsrecht. Die neuere Rechtsprechung. Helmut Schellhorn
II. Podiumsgespräch: Auf dem Weg zu konsensgetragenen Entscheidungsfindungen in professioneller Zusammenarbeit

Teilnehmende:
Jutta Becker, Fortbildung und Fachberatung Demenz, Frankfurt am Main
Dr. med. Christina Ding-Greiner, Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg
Christa Garvert, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH, Waldbreitbach
Hermann Holzinger, Heimbeirat des Wiesenhüttenstifts, Frankfurt am Main
Christian Kolb, Klinikum Nürnberg
Walter Odrich, Amtsgericht Frankfurt am Main
Maria Magdalena Schreier, Universitätsklinikum Gießen, Bildungszentrum für Pflegeberufe und Hebammenwesen

| Beschreibung |

Mangelernährung bei alten und pflegebedürftigen Menschen
von Maria Magdalena Schreier und Sabine Bartholomeyczik

Die Sorge um eine bedarfsdeckende Ernährung sowie die Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme ist eine grundlegende Aufgabe in der Pflege. Pflegefachkräfte nehmen bei der Prävention von Mangelernährung eine besondere Rolle ein, denn sie verfügen potenziell durch die Nähe zu den pflegebedürftigen Menschen nicht nur über weitreichende Möglichkeiten, den Ernährungs- und Unterstützungsbedarf zu ermitteln, sondern müssen auch mit geeigneten, in die gesamte Pflege integrierten Interventionen darauf reagieren.

Die Autorinnen gehen auf die physiologischen Zusammenhänge sowie auf Risikofaktoren für eine Mangelernährung im Alter ein. Sie beschreiben die erforderliche Pflegekompetenz sowie Möglichkeiten und Grenzen der Prävention von Mangelernährung als pflegerische Maßnahmen. Weiterhin werden verschiedene Möglichkeiten von Assessments dargestellt und zudem der Bedarf sowie eine Auswahl von Themen für die Pflegeforschung aufgezeigt.

Die Arbeit ist das Ergebnis einer umfangreichen Literaturanalyse, die als Basis der Entwicklung eines Expertenstandards für die Pflege nach den Maßstäben des DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege) zur Prävention von Mangelernährung im Alter dienen sollte und durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde.

Quelle: pflegen-online.de 

Ein Standardwerk für Pflegende, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen wollen.  C.K.

Die Welt der Demenzkranken
von Jan Wojnar

nach oben


Ernährungspraxis

Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz
Ernährung bei Demenz: Bd 6

Easy-To-Swallow, Easy-To-Chew Cookbook: Over 150 Tasty and Nutritious Recipes for People Who Have Difficulty Swallowing
von Donna L. Weihofen, Joanne Robbins, Paula A. Sullivan

Anmerkung des Autors:
Über 150 Rezepte für Menschen mit Schluckproblemen. Passierte Kost muss nicht immer nur Kartoffelbrei sein. Es gibt viele Variationen um auch diese Kostform nahrhaft und vor allem auch schmackhaft zuzubereiten.

Essen und Trinken bei Demenz
Helen Crawley

Köln: Kuratorium Deutsche Altershilfe, 2005
Reihe: Türen öffnen zum Menschen mit Demenz, Band 3
ISBN 3-935299-80-X, 89 Seiten

Der Ratgeber "Essen und Trinken bei Demenz" vermittelt auf anschauliche Weise notwendige ernährungsphysiologische Grundkenntnisse und weckt das Bewusstsein, um Warnsignale (Dehydration, Vitaminmangel etc.) bei der Fehlernährung von zu Betreuenden zu erkennen. Er ist praxisnah, informativ und didaktisch gut aufbereitet. Hervorhebenswert sind die übersichtliche Gestaltung, die vielen Fallbeispiele und praktischen Tipps. Das Buch enthält viele kreative Ideen, wie man Menschen mit Demenz möglichst lange Selbstständigkeit, Freude und Genuss beim Essen und Trinken erhalten kann. Es ist eine Fundgrube für Personen, die in der Betreuung demenzerkrankter Menschen tätig sind.

Quelle: KDA

Der beste Anzug
Hautpflege bei Menschen mit Demenz

Deidre Jenkins

Köln: Kuratorium Deutsche Altershilfe, 2006
Reihe: Türen öffnen zum Menschen mit Demenz, Band 4
ISBN: 3-935299-93-1, 87 Seiten

Zuerst werden sie sich fragen in welchem Zusammenhang steht Hautpflege und die Ernährung von dementen Menschen. Genau diesen Zusammenhang erläutert Jenkins in der vom KDA (Kuratorium Deutsche Altershilfe) übersetzten Broschüre auf leicht verständliche Art und Weise. Ein guter Hautzustand ist oft auch ein Zeichen eines guten Ernährungszustandes und umgekehrt: Damit dies erreicht werden kann liefert Jenkins viele wertvolle Tipps und Anregungen. Nicht nur eine Broschüre zum Thema Hautpflege sondern auch zum Thema Essen und Trinken. Pragmatisch Ansätze, welche durch Reflexionsfragen vom Leser selbst noch vertieft werden können. Eine Broschüre welche sowohl Angehörigen aber auch professionellen Pflegekräften wärmstens empfohlen werden kann.

Rezension von C. Kolb

Die Ernährung Demenzkranker in stationären Einrichtungen
Praktische Erfahrungen und Empfehlungen
aus der Milieutherapie
Mechthild Lärm, Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung e.V. (Hg.)

Praxishandbuch. Rieseby 2005, 141 Seiten, 19,50 ?.
ISBN 3-00-015796-4

Gerade zwei Jahre ist es her, seit der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) die Handlungshilfe "Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen" herausbrachte.
Grund waren gravierende Qualitätsdefizite bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsversorgung in der ambulanten und stationären Pflege. Der MDK hat mit seiner Schrift einen Stein ins Rollen gebracht; denn er rückte die verbreitete Mangelernährung alter Menschen ins öffentliche Bewusstsein. Zahlreiche Verbände, Hochschulen und Unternehmungen haben sich seither dem Thema gewidmet und Arbeitshilfen zur Verbesserung der Situation erarbeitet.
Jüngstes Produkt ist hierbei der von der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung e.V. (DED) herausgebrachte Band, der sich ausschließlich dem Thema der Nahrungs- und Flüssigkeitsversorgung Demenzkranker widmet. Nach Angaben der DED selbst ist das derzeit verfügbare Expertenwissen um die Versorgung demenzkranker Menschen in der Gruppe versammelt, beim vorliegenden Band haben viele der Experten zusammengearbeitet.
Ein einleitendes Kapitel zur Milieutherapie weckt Verständnis für die Bedeutung des Lebensumfeldes der Kranken und gibt Hinweise zur Gestaltung der materiellen Umgebung und der organisatorischen Rahmenbedingungen sowie zum therapeutischen Umgang mit Demenzkranken. Weitere Kapitel widmen sich allen Aspekten der Ernährung von Demenzkranken sowie Hygienestandards in Wohnküchen.
Der Band ist inhaltsreich, übersichtlich strukturiert und obendrein mit nützlichen Checklisten versehen. Wir wünschen ihm eine weite Verbreitung und Nutzung in der betrieblichen Praxis, denn die Ernährungssituation trägt maßgeblich zur Lebensqualität im Heim bei.

Quelle: Dr. Brigitte Bauer-Söllner, Kontakt-Email: mailto:info@demenz-ded.de
Buchfolder: www.demenz-ded.de/pdf/Buchfolder.pdf

Bild

Essenreichen in der Pflege. Eine empirische Studie
von Siegfried Borker

Mosby Verlag 1996

Ernährung im Alter
von Ulrike Arens-Azevedo und Christine Behr-Völtzer

Vincentz Network, 2002
6. überarbeitete Auflage
Reihe: Lehrbuch Altenpflege

Ob Vollwerternährung im Alter oder Spezialkost für Diabetiker:
Dieses Buch vermittelt Fachwissen für Pflegekräfte in Ausbildung und Praxis. Ernährungsbedürfnisse älterer Menschen stehen im Blickpunkt. Von den physiologischen Veränderungen im Alter ausgehend reicht die Themenpalette von Vitaminen, Kohlenhydraten und Spurenelementen bis hin zu Tages- und Wochenspeiseplänen in stationären Einrichtungen. Ganz im Sinne einer ausgewogenen Ernährung, die Gesundheit und Lebensqualität im Alter fördert und unterstützt.

Quelle: vincentz.net

Essen als basale Stimulation.
von Markus Biedermann

Essen ist weit mehr als Selbsterhaltung durch Nahrungsaufnahme. Auch die Lust am Geschmack, am Duft, am Leben gehört dazu. Es fördert das Zusammenleben in der Gemeinschaft, strukturiert den Tagesablauf, liefert Gesprächsstoff und weckt Erinnerungen. Doch gerade bei Demenzkranken ist Esskultur ein selten diskutiertes Thema. Wie sich auch die Ernährung von demenziell Erkrankten durch unkonventionelle Ideen erlebnisreicher und genussvoller gestalten lässt, zeigt Markus Biedermann, Experte für die Entwicklung von Verpflegungskonzepten in Altenheimen.
Der theoretische Teil des Buches behandelt Aspekte der senilen Demenz, Malnutrition, Riech- und Schmeckstörungen, beschreibt das Essen reichen, die Trinkkultur sowie Fingerfood. Im praktischen Teil erläutert der Autor anhand von Untersuchungen die Umsetzung vom Kochen am Bett, Fingerfood und Eat by Walking. Gleich zum Ausprobieren mit verschiedenen Rezepten, einem Fragebogen zur Essbiographie und Beobachtungsbögen, die sich gut in der Praxis einsetzen lassen.

Gesund zunehmen!
Sinnvolle Aufbau-Diäten

Empfohlen von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. med. Helmut Mann und Prof. Dr. rer. nat Rudolf Schmitz

Die unzähligen Diätratschläge in den Medien drängen das Problem vieler Menschen, die zu wenig Gewicht auf die Waage bringen, in den Hintergrund. Aber es gibt sie doch: Die Menschen, die nicht ab-, sondern zunehmen wollen! Nach offiziellen Schätzungen leben über 3 Millionen chronisch Untergewichtige in Deutschland, deren Körper nur mangelhaft mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Häufig lösen akute oder chronische Krankheiten (beispielsweise Krebs, chronisch entzündliche Darmerkrankungen) Mangelzustände aus. Auch Appetitlosigkeit oder die Einnahme bestimmter Medikamente führt zu Mangelernährung.
Sven-David Müller und Klaudia Pütz erklären in dem neuen Knaur-Ratgeber "Gesund zunehmen" die Zusammenhänge von Untergewicht und Mangelernährung und zeigen Wege zum sanften und gesunden Zunehmen auf. Leckere, ebenso das Gewicht wie die Gesundheit fördernde Rezepte runden das erste Ratgeberbuch zu diesem Thema ab. Ein umfangreicher Rezeptteil mit Beispielen zum sinnvollen Einsatz von Energiekonzentraten und Zusatznahrung hilft, den täglichen Speiseplan energiereich zu gestalten.

Inhalt
- Über 50 energiereiche Rezepte
- Nützliche Adressen
- Zahlreiche Tabellen (z.B. Energiegehalt von Lebensmitteln, Vitamine und Mineralstoffe, Getränke- und Tagesspeisepläne etc.)
- Produktbeschreibungen von Energiekonzentraten und Trink- und Sondennahrungen

Das folgende Lehrvideo der Universität Stirling (Sprache: Englisch) zeigt, wie ein dementegerechtes Milieu sich positiv auf den Genuss von Essen und Trinken auswirken und somit die Lebensqualität verbessern kann.

Oh Good Lunch is Coming

A cheerful and positive video showing examples of good practice in helping people with dementia to eat well. Some basic information is also provided on key issues such as swallowing. A video to help staff understand why people with dementia sometimes eat poorly and to make some suggestions about action to take.

Auf dieser Internetseite kann das Video bestellt werden:
http://www.dementia.stir.ac.uk/publications/food.htm

nach oben


Die Welt der Demenzkranken. Leben im Augenblick
von Jan Wojnar

Die Wirklichkeit Demenzkranker zu ergründen, das ist Ziel des vorliegenden Buches von Autor Dr. Jan Wojnar.
Im Vordergrund stehen hier das Erleben der Betroffenen, die Ursache ihres Verhaltens sowie das Bild ihrer eigenen Wirklichkeit. Zahlreiche Geschichten und Beispiele aus der Praxis veranschaulichen dabei bildhaft die ganz eigene Sichtweise der Demenzkranken auf die Dinge. Daneben wird deutlich, dass viele Verhaltensauffälligkeiten nicht unbedingt allein der Demenz, sondern oft anderen Ursachen zuzuschreiben sind.
So bietet das Buch allen Pflegekräften die Chance, das Verhalten der an Demenz Erkrankten noch besser zu begreifen, schwierigen Situationen gelassener entgegenzusehen und einen ganz eigenen Zugang zu den Betroffenen zu entwickeln. Und somit einen für Betreuende und Betreute gleichermaßen entspannten Alltag zu leben.

Quelle: www.vincentz.net, http://www.vincentz.net

nach oben


Geriatrische Krankenpflege

Palliativmedizin
von Stein Huseboe, Eberhard Klaschik
Springer, Berlin; Juli 2003, 3. Auflage

Mit extra Kapitel über Palliative Geriatrie

Kurzbeschreibung: Die Palliativmedizin von Husebö/Klaschik ist DAS Manual für den richtigen Umgang mit schwerkranken und sterbenden Patienten. Die zentralen Themen der Palliativmedizin, Schmerztherapie, Symptomkontrolle, Ethik, Kommunikation sowie psychosoziale Fragen werden anwendungsbezogen behandelt. Ärzte, Pflegende und Therapeuten erhalten wichtige Handlungsgrundlagen und Anweisungen, Sterbende medizinisch kompetent und psychologisch einfühlsam zu begleiten. [...]

Quelle: amazon.de

cover

Alt, krank und verwirrt.
Einführung in die Praxis der Palliativen Geriatrie

Herausgeberin: Marina Kojer

Das Buch erscheint als 5. Band der Reihe "Palliative Care" des IFF (Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universitäten Klagenfurt, Wien, Innsbruck und Graz)

Auf 400 Seiten beschreiben 24 AutorInnen (23 multiprofessionelle MitarbeiterInnen und eine Patientin der Abteilung für Palliativmedizinische Geriatrie im GZW) ihren Weg in eine neue Betreuungsform für schwerstkranke und/oder demente Hochbetagte am Ende ihres Lebens. Alle am Krankenbett tätigen Berufsgruppen (6 ÄrztInnen, 10 diplomierte Pflegepersonen, 4 PflegehelferInnen, 1 Ergotherapeutin, 1 Physiotherapeutin und eine Med. Techn. Fachkraft) waren maßgeblich an der Entstehung des Buches beteiligt: Die Arbeit dauerte 2 Jahre und wurde von uns in unserer Freizeit erbracht. Das Vorwort schrieb einer der renommiertesten Palliativmediziner Europas, Prof. Dr. Stein Husebö aus Norwegen, das Nachwort verfasste Prof. Dr. Andreas Heller (IFF-Palliative Care, Wien; Leiter des internationalen Universitätslehrgangs Palliative Care)

cover

Was wir noch tun können! Basale Stimulation in der Sterbebegleitung
von Stephan Kostrzewa, Marion Kutzner

Bild

Validation. Ein Weg zum Verständnis verwirrter alter Menschen
von E. Reinhardt, 1999

Das Stufenmodell zur Qualifikation im Betreuungswesen

Der Autor über sein Buch:
Ethische Urteilskraft im Betreuungswesen. Das Buch Stellt mit dem geleiteten sequenzierten Modell der Ausbildung von Betreuern und Bevollmächtigten ein Stufenmodell zur Qualifizierung in ethischen Fragen vor, welches sich an den Besonderheiten im Betreuungswesen orientiert. Das Stufenmodell vermittelt Methoden und Kompetenzen zur Ermittlung des Patientenwillens als Grundlage einer personenorientierten Entscheidungsfindung und stellt einen methodischen Vorschlag zur Erlangung ethischer Urteilskraft für alle Personen dar welche stellvertretend Entscheidungen für Nichteinwilligungsfähige treffen.

Bild

Verwirrt nicht die Verwirrten. Neue Ansätze geriatrischer Krankenpflege
E. Böhm, Psychiatrie Verlag, 1999

Eines meiner Lieblingsbücher (C.K.)

Zitat von E. Böhm, in: "Verwirrt nicht die Verwirrten", S. 55:
Pflegepersonen sind Menschen, die vier Sprachen beherrschen, ohne nur eine davon wirklich erlernt zu haben. Es ist uns nämlich möglich, innerhalb von Sekunden mit dem Arzt devot, mit dem Patienten infantil, auf dem Kongress hochdeutsch und im Sozialraum so zu sprechen, wie wir sind und fühlen. 
Zu der letzten Sprache sollten wir uns bekennen - so sind wir eben.

Ich möchte um mein Geld - und das des Staates - "rehabilitiert" und nicht "aufbewahrt" werden!

Die Alzheimer Krankheit. Das große Vergessen. Wissen, vorbeugen, behandeln, mit der Krankheit leben.
von Annelies Furtmayr-Schuh; 2000

Rezension (© 1998 - 2003 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)
In den westlichen Industrienationen ist die Alzheimer Krankheit die vierthäufigste Todesursache. 20 Prozent der Fünfzigjährigen sind Kandidaten für ein Leiden, das das Alter zum jahrelangen Siechtum macht und noch dazu immer zwei Menschen trifft: den Kranken und seinen Betreuer. Endlich scheint es aber jetzt Hoffnung und Aussicht auf eine ursächliche Behandlung dieser bisher unheilbaren und zum Tode führenden Krankheit zu geben. Darüber hinaus haben sich in der psychiatrischen Behandlung Fortschritte ergeben, die das Patient-Betreuer-Verhältnis durchaus in ein lebenswertes Zusammenleben verwandeln können. Indem dieses Buch über die sensationellen neuen Forschungsergebnisse einfach und anschaulich berichtet, erleichtert es Angehörigen, Pflegepersonal und Ärzten den Umgang mit der Krankheit und zeigt uns allen, was wir vorbeugend tun können.

Handbuch der Betreuung und Pflege von Alzheimer-Patienten
Kurz A., Thieme, 1999

Dieses unter Federführung von "Alzheimer Europe" entstandene und von der Europäischen Kommission geförderte Gemeinschaftswerk namhafter Autoren bietet in fünf Abschnitten umfassende Hilfen und Informationen zur Betreuung und Pflege von Alzheimer-Patienten. Diese können sofort in konkretes, praktisches Handeln umgesetzt werden.

Endstation Alzheimer?
Ein überzeugendes Konzept zur stationären Betreuung.

von Stefan Gutensohn

Demenz. Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen

Gesänge aus Taizé: Gesänge während der gemeinsamen Gebete in Taizé

Eine CD zum Artikel
Musik und Spiritualität in der Arbeit mit demenzkranken Menschen

Interaktionen mit dementen Menschen.

Videokassette. Ein Lehrvideo.

Das Video zeigt, was "tuning in" beim Essen Eingeben bedeutet: sich auf den anderen einlassen, sich dessen Rhythmus anpassen, sich auf den anderen einspielen. Das Video ist gleichermaßen für Angehörige wie für professionell Pflegende geeignet.

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. verlieh Frau Prof. Dr. Ulmer im März 2001 für dieses Video den von Merz + Co. gestifteten Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen.

Etwa 40 % der Demenzkranken sind unterernährt. Häufig haben sie Schwierigkeiten beim Essen und Trinken, da sie die komplexe Situation der Nahrungsaufnahme nicht mehr beherrschen.

Eva-Maria Ulmer und Kirsten Margraf nehmen diese Situation "unter die Lupe". Ihr Film bietet hervorragende Möglichkeiten, typische Interaktionen zwischen Pflegenden und Demenzkranken anhand realer Situationen zu beobachten und mit dem eigenen Verhalten in entsprechenden Situationen des Berufsalltags zu vergleichen. Die einzelnen Szenen werden kommentiert und in Segmenten in Zeitlupentempo wiederholt. Dabei wird deutlich, dass auch schwer Demenzkranke Teile des komplexen Vorgangs Nahrungsaufnahme durchführen können, wenn man ihnen genügend Zeit oder auch die richtige Anregung mittels nonverbaler Interventionen gibt.

Leider ist das Video bei Amazon.de nicht mehr erhältlich.
Hier eine | Alternative |

nach oben


Lebensende

Die Patientenverfügung.
Was Sie tun können um richtig vorzusorgen.

Klie T, Student J-C.

Ein weiteres Buch, das 2003 erschienen ist:

Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten.
Richtig beraten?

Zitat: "... die Nichtbefolgung einer Patientenverfügung kann sich als Straftat darstellen. Wird ein Patient gegen seinen ausdrücklichen Willen weiterbehandelt, wird gegen seinen ausdrücklichen Willen eine PEG-Sonde gelegt, so ist dieses tatbestandlich eine Körperverletzung." (S. 53)

cover

Patientenrechte am Ende des Lebens
von Wolfgang Putz, Beate Steldinger

Wie wir sterben. Ein Ende in Würde?
von Sherwin B. Nuland

Klappentext: Über den Tod ist vieles geschrieben worden, aber es gibt nur wenig Verläßliches darüber, wie wir sterben. Die meisten von uns werden ihrem Tod hinter den Mauern eines Kranken- hauses begegnen, auch wenn dies nicht unbedingt einen guten Tod verspricht. - Der Chirurg und Medizinhistoriker Sherwin B. Nuland zeigt in seinem Buch, auf welche Weise bestimmte Krankheiten uns das Leben nehmen, und beschreibt die grausame biologische und klinische Realität. Doch er entwirft kein Horrorgemälde, sondern er entmythologisiert das Sterben und hilft uns, die Furcht vor dem Unbekannten zu überwinden. Nulands Blick auf den Tod ist hart, ernst und klar, aber auch voller Mitgefühl und Hoffnung.
Autorenportrait: Sherwin Nuland hat eine Professur für klinische Chirurgie und Medizingeschichte an der Universität Yale. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter den preisgekrönten Bestseller How We Die (dt. 1994, Wie wir sterben), der in 16 Sprachen übersetzt wurde. Nuland wurde dafür mit dem National Book Award ausgezeichnet und für den Pulitzer Prize sowie den National Book Critic Award nominiert.

cover

Sterben im Pflegeheim.
Perspektiven und Praxis einer neuen Abschiedskultur.

In einer mit vielen konkreten Beispielen versehenen Übersicht auf die im Heim ein- und ausgehenden Akteure, ihre mögliche Einbindung in den Prozess der Sterbevorbereitung, -begleitung und Verabschiedung vom Heimeinzug bis zur Bestattung wird ein Netzwerk Abschiedskultur entwickelt. | weiter |

Gramp, Ein Mann altert und stirbt
von Mark Jury, Dan Jury

Die Begegnung einer Familie mit der Wirklichkeit des Todes


Quelle: Aus dem Buch Gramp

Umschlagtext:
An einem Februartag des Jahres 1974, im Alter von 81 Jahren, legt Frank Tugend, von seiner Familie und seinen Freunden Gramp genannt, seine falschen Zähne beiseite und erklärt, dass er von nun an nicht mehr essen und trinken wird. Drei Wochen später, auf den Tag genau, stirbt er.
Die von den Enkeln stammenden Erlebnisprotokolle und Fotografien in diesem Buch erzählen, wie ein alter Mann inmitten seiner Familie stirbt. Gleichzeitig wird hier aber, ohne Worte und Bilder, eine zweite Geschichte erzählt, die von uns selbst handelt. Sie erzählt, wie wir das Sterben aus unserem Bewusstsein verdrängt haben; sie erzählt, wie wir die alten und Sterbenden der anonymen Barbarei von Kliniken und Anstalten ausliefern; und sie erzählt, wie wir eines Tages selbst in den von uns geschaffenen Gettos, in den Abstellräumen und bis unter die Decke weiß gekachelten Bädern sterben werden.

Geriatric Palliative Care
von Stephen R. Haynes, R. Sean Morrison (Herausgeber), Diane E. Meier (Herausgeber)

Rezension
(© 1998 - 2005 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)

Synopsis
Geriatric Palliative Care covers a broad spectrum of issues characterizing care near the end of life for older adults. Beginning with the social and cultural context of old age and frailty, this volume details with specific aspects of palliative care relevant to particular disorders (e.g. cancer, strokes, dementia) as well as individual symptoms (e.g. pain, fatigue, anxiety.). Communication between care-givers and patients, in a variety of settings, is also discussed. The theme of this book is that palliative care is the best approach to the care of chronically ill and frail elderly because of its focus on quality of life, support for functional independence, and the centrality of the patient's values and experiences in determining the goals of medical care. Geriatric Palliative Care provides a comprehensive medical reference for all clinicians who care for older adults.

Selbstbestimmt in der letzten Lebensphase -
zwischen Autonomie und Fürsorge

von Ulrike Schulze, Silke Niewohner

Vorliegende Veröffentlichung zeigt Anliegen und Probleme auf, die im Hinblick auf die Selbstbestimmung von älteren Menschen in der letzten Lebensphase entstehen und dies insbesondere aus der Perspektive von alten Menschen, von Angehörigen, von Ärzten und Pflegenden, in Altenheimen, in ambulanten Diensten und ansatzweise in Akutkrankenhäusern. Aus diesen Ergebnissen werden Konzepte vorgestellt, welche die Wahrung der Selbstbestimmung zum Leitwert der Sterbebegleitung erheben und sowohl auf die Vorsorge für die letzte Lebensphase abzielen, als auch auf die Sterbephase.

Quelle: Lit-Verlag, http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-7947-x

Sterben in Deutschland
Wie wir dem Tod wieder einen Platz in unserem Leben einräumen können

von Reimer Gronemeyer

Weitere Informationen:
Flyer zum Buch [PDF]


nach oben